Blog 3 – Der August, der uns voran brachte

Blog 3 – Der August, der uns voran brachte

Man kann schon sagen: August 2018 war ein guter Monat für uns. Er begann mit einer Mail des EXIST-Projektträgers und endete mit der Virginia Tech Global Challenge.

Zuerst zur Email: Der Projektträger akzeptierte unsere Nachbesserung im Antwortschreiben und bewilligte als Folge den Förderantrag. Das heißt: Finanzielle Unabhängigkeit, vollen Fokus auf’s Projekt und vor allem: Eine ungeahnte Menge an Verantwortung, Arbeit und Aufgaben, an die man nie vorher einen Gedanken verschwendet hat. Aber dazu dann mehr beim nächsten Blog.

Ende August dann der zweite große Meilenstein innerhalb kürzester Zeit: Unsere erste gemeinsame Dienstreise. Während Studierende der angewandten Therapiewissenschaften der Hochschule Bremen unsere neu entwickelten Prototypen mit ParkinsonpatientInnen in einem Labor zur Bewegungsuntersuchung testeten, stiegen wir in Frankfurt in ein Flugzeug nach Washington DC. Dort erwarteten uns ein paar Nächte im Hotel in Washington selbst, dann ein Busreise ins beschauliche Blacksburg, Virgnina, wo wir dann auf den Wettbewerb vorbereitet wurden.

In insgesamt neun Tagen erlebten wir eine komplett neue Welt in Bezug auf Startups. Wir hörten erfolgreichen Gründern, die ihr erstes Startup Ende der 90er für ein Vermögen verkauften, zu und tauschten uns mit unseren Wettbewerbern aus. Gerade der Kontakt zu den anderen Teams hat uns nochmal enorm motiviert; zu sehen welche Ideen andere haben und mit welchem Enthusiasmus sie an ihrem Projekt arbeiten war einfach ansteckend. Spätestens als wir dann in Virginia unsere Gastfamilie kennenlernten, fühlten wir uns alle wirklich wohl in den USA. Ein gut geplantes Programm aus Workshops und Arbeit an den Präsentationen gemeinsam mit Unternehmen sorgte dann zu allem Überfluss auch noch dafür, dass wir produktiv arbeiten konnten. An dieser Stelle müssen wir auch einfach nochmal OZMO erwähnen. Wir wurden super empfangen, hatten insgesamt drei Mal die Möglichkeit, unseren Vortrag vor Mitarbeitern verschiedener Rangstufen zu üben und das Feedback direkt einzubinden. Dadurch erreichten wir final eine Präsentation, mit der wir wirklich zufrieden waren.

Dass es auch der Jury gefallen würde hatten wir zwar gehofft; beim feierlichen Gala-Dinner zur Preisverleihung erfuhren wir dann, dass sie es sogar sehr mochten. Obwohl wir mit unserem Vortrag wirklich zufrieden waren, waren wir überrascht und überglücklich, die 10.000 $ Preisgeld in unserer Kategorie (Information technology award) zu gewinnen. Das galt es natürlich gebührend zu feiern!

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